bau

In Niedersachsen besteht jetzt und in der Zukunft ein erheblicher Bedarf am Ausbau von Höchstspannungsleitungen zur Optimierung und Sicherung des Stromübertragungsnetzes. Um die Information über die Hintergründe, die technischen Lösungen und den aktuellen Stand der Verfahren zugänglich zu machen, wird diese Website durch das "Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz" betreut.
Wenn Sie Anregungen, Kritik oder Fragen haben, können Sie unsere Kontaktseite nutzen. Wir würden uns darüber freuen. Der Netzausbau wird wesentlich durch die Entwicklung der Erneuerbaren Energien bestimmt. Wenn Sie sich auch darüber informieren möchten, schauen Sie doch mal bei unserer Webseite www.erneuerbare-energien.niedersachsen.de vorbei.


Aktuelle Informationen

07.03.2017 - SuedLink Am 7. März 2017 wurde durch die Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO GmbH und TransnetBW GmbH der vorläufige Vorschlagskorridor für SuedLink veröffentlicht. Dieser wird Gegenstand des Antrags auf Bundesfachplanung nach § 6 NABEG (Netzausbaubeschleunigungsgesetz), mit dem das formelle Verfahren beginnt. Niedersachsen ist von drei der fünf Abschnitte betroffen. Gegenstand des Antrags sind der Trassenkorridorvorschlag sowie alle ernsthaft in Frage kommenden Alternativen.

31.01.2017 - Netzentwicklungspläne 2030 Die Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH, Amprion GmbH, TenneT TSO GmbH und TransnetBW GmbH haben den ersten Entwurf für den Netzentwicklungsplan Strom 2030 (Version 2017) sowie den Offshore-Netzentwicklungsplan 2030 (Version 2017) veröffentlicht

16.01.2017 - BNetzA zu Erdkabelmethodik Mit den Änderungen im Energieleitungsbaurecht gilt seit Anfang 2016 der Erdkabelvorrang für Gleichstromleitungen. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat deshalb im April 2016 ein Positionspapier für Höchstspannungsgleichstrom-Vorhaben mit gesetzlichem Erdkabelvorrang für Anträge nach § 6 Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG) veröffentlicht. Nun veröffentlichte die BNetzA einen Entwurf für ein weiteres Positionspapier zur Erdkabel-Methodik für die Unterlagen nach § 8 NABEG.

29.11.2016 - SuedLink Niedersachsen reicht Hinweise zu SuedLink ein: Die Ressort AG SuedLink der niedersächsischen Landesregierung hat sich an dem informellen Vorabbeteiligungsverfahren für die SuedLink-Planung beteiligt und fristgerecht umfangreiche Hinweise gegeben.

25.11.2016 - O-NEP 2025 bestätigt Die Bundesnetzagentur hat am 25. November 2016 den Offshore-Netzentwicklungsplan 2025 bestätigt. Die Bestätigung umfasst insgesamt 4 Anbindungssysteme für die Nordsee, von denen drei an niedersächsische Netzverknüpfungspunkte angeschlossen werden sollen. Die Bestätigung enthält zudem einen Prüfhinweis für die Verlegung der Anbindung des Systems NOR-1-1 vom Netzverknüpfungspunkt Halbemond zum Netzverknüpfungspunkt Emden / Ost. Dies soll im Rahmen der Erstellung des O-NEP 2017-2030 erfolgen.

22.11.2016 - Stellungnahme SUP 2030 Die Bundesnetzagentur hat einen Entwurf der Festlegung des Untersuchungsrahmens für die Strategische Umweltprüfung (Bedarfsermittlung 2017 - 2030) vorgelegt. Es bestand die Möglichkeit, zu diesem bis zum 22. November 2016 Stellung zu nehmen. Die Niedersächsische Landesregierung hat hierzu eine Stellungnahme eingereicht.

27.09.2016 - SuedLink Die Landesregierung verbucht die neu vorgelegten Pläne zu dem Höchstspannungsgleichstromleitungen (HGÜ)-Projekt SuedLink als „vollen Erfolg". Denn Niedersachsen hatte sich frühzeitig für die nun geplante vollständige Erdverkabelung ausgesprochen, um mehr Akzeptanz in der Bevölkerung und eine Schonung der Landschaft zu erreichen.

14.06.2016 - Konsultation zum O-NEP 2025 Die Bundesnetzagentur stellt vom 14. Juni 2016 bis 9. August 2016 den Offshore-Netzentwicklungsplan (O-NEP) 2025 zur Konsultation. Gegenstand sind der überarbeitete Entwurf des O-NEP der Übertragungsnetzbetreiber sowie der vorläufige Prüfbericht der Bundesnetzagentur. Der Netzentwicklungsplan Strom 2025 wird nicht fortgeführt. Dies basiert auf einem Gesetzentwurf zu Neuregelungen für das Erneuerbare-Energien-Gesetz vom 8. Juni 2016. Dementsprechend entfällt auch der Umweltbericht.


Letzte Änderung am Montag, 27. März 2017