Szenariorahmen 2030

Der Szenariorahmen 2030 wurde am 30. Juni 2016 von der Bundesnetzagentur (BNetzA) genehmigt.

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Am 18. Januar 2016 hat die Bundesnetzagentur den Szenariorahmen 2030 veröffentlicht. Es bestand die Möglichkeit, hierzu bis zum 22. Februar 2016 im Rahmen der öffentlichen Konsultation eine Stellungnahme bei der Bundesnetzagentur einzureichen.

Die Szenarien beschreiben die Energiewende mit unterschiedlichen technologischen Ausprägungen und Umsetzungsgeschwindigkeiten. Sie umfassen den aktuell geltenden gesetzlichen Rahmen und die energiepolitischen Ziele.

In Szenario A wird die Umsetzung der Energiewende in mäßiger Geschwindigkeit angenommen. Dabei werden u. a. nur teilweise neue Technologien eingesetzt und ein geringer Innovationsgrad angenommen. Es wird ein moderater Zubau von Wind Onshore und Photovoltaik angenommen. Im Szenario B wird eine Energiewende mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen und Technologien angenommen. Dabei werden u. a. verstärkt Anlagen für Erneuerbare Energien ausgebaut als auch eine Zunahme von Elektromobilität angenommen. Im Szenario C wird eine beschleunigte Energiewende unter intensiver Nutzung neuer Technologien und einer Vernetzung der Strom-, Wärme und Verkehrssektoren angenommen. Es wird ein größerer Beitrag durch die verbrauchsnahe Erzeugung durch Photovoltaikanlagen sowie dezentrale Kleinspeicher angenommen.

HINWEIS: GEÄNDERTES ZIELJAHR
Für den Szenariorahmen 2030 wird erstmalig die gesetzliche Flexibilisierung des Zeitraums des Ausblicks wahrgenommen. Anstelle eines Ausblicks von 10 bzw. 20 Jahren wird nun ein Zeitraum von 10-15 bzw. 15-20 Jahren betrachtet. Daraus ergeben sich drei Szenarien für das Zieljahr 2030 und ein Szenario für das Zieljahr 2035.

Stellungnahme des Landes Niedersachsen [pdf]

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