Szenariorahmen 2024

Im dritten Szenariorahmen wird davon ausgegangen, dass sich die Einspeiseleistung der Offshore-Windenergie von 14,1 GW auf 12,7 GW verringert. Grundsätzlich wird im Vergleich zum Szenariorahmen 2023 ein leicht erhöhter Zuwachs bei der Onshore-Windenergie angenommen. Für die Zeit nach dem Erreichen der Fördergrenze von 52 GW für Photovoltaik wird von einem Abflachen des Zubaus ausgegangen.

Im Szenario A wird beim Ausbau Erneuerbarer Energien das Jahr 2012 als Ausgangswert genommen, zu dem ein sehr moderater jährlicher Zubau hinzu kommen sollte (mit Ausnahme der Offshore-Windenergie). Bei der Onshore-Windenergie wird im Vergleich zum Szenariorahmen 2023 von einem geringfügig höheren jährlichen Zubau ausgegangen. Für Photovoltaik müssen zwei unterschiedliche Zubauszenarien angenommen werden – vor und nach dem Erreichen der Fördergrenze von 52 GW. Im Szenario B wird beim Offshore-Wind eine zweijährige Verzögerung des geplanten Ausbaus bis 2024 zugrunde gelegt. Von einem erhöhten Ausbau von 2,0 GW pro Jahr geht man aus bezüglich des Ausbaus der Onshore-Windenergie im Vergleich zum Szenariorahmen 2023. Für das Szenario C werden wie im Vorjahr die Ausbauziele der einzelnen Bundesländer zugrunde gelegt.

Den Entwurf eines Szenariorahmens für den Netzentwicklungsplan 2014 haben die vier Übertragungsnetzbetreiber am 28. März 2013 vorgelegt. Am 17. Mai 2013 wurde das öffentliche Beteiligungsverfahren abgeschlossen.

Der Entwurf der Übertragungsnetzbetreiber kann hier heruntergeladen werden:
Szenariorahmen 2024 (Entwurf) [742 KB]

Am 30. August 2013 wurde der Szenariorahmen 2024 von der Bundesnetzagentur genehmigt. Er kann hier heruntergeladen werden:
Szenariorahmen 2024 (Genehmigung) [727 KB]