Elektrosmog

Wirkung elektromagnetischer Felder

Die Strahlenschutzkommission des Bundes ist zuständig für die Bewertung der Auswirkungen elektromagnetischer Felder auf den Menschen. Am 14.September 2001 hat die SSK eine Empfehlung zu den Grenzwerten und Vorsorgewerten herausgegeben, die weiterhin gilt.
Grenzwerte und Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor elektromagnetischen Feldern [234 KB]

Leukämiestudien

Das "Institut für Medizinische Statistik und Dokumentation" der Universität Mainz hat Ende 2000 eine "Epidemiologische Studie zur Assoziation von Leukämieerkrankungen bei Kindern und häuslicher Magnetfeldexposition" (Joachim Schüz und Jörg Michaelis) herausgegeben.
Epidemiologische Studie zur Assoziation von Leukämieerkrankungen bei Kindern und häuslicher Magnetfeldexposition [599 KB]

Eine sehr umfangreiche aber auch umstrittene Darstellung des Themas findet sich in einem Bericht des Fachbereichs Umweltmedizin des Amtes der Salzburger Landesregierung aus dem Jahre 2006:
Elektrosmog-Gutachten der Salzburger Landesregierung [2.457 KB]

Hintergrund zum Elektrosmog

E.ON-Netz hat zu den elektromagnetischen Feldern folgende Broschüre veröffentlicht:
Flyer von E.ON-Netz zu den elektromagnetischen Feldern [725 KB]

Vorschriften über elektromagnetische Felder

Das Bundeskabinett hat den vom Bundesrat am 3. Mai 2013 beschlossenen Änderungen zur Novelle der Vorschriften über elektromagnetische Felder am 8. Mai 2013 zugestimmt und damit die Änderungsverordnung nach Maßgabe des Bundesrats verabschiedet.

Die Änderungsverordnung flankiert durch eine Regelung zum Schutz und zur Vorsorge vor gesundheitlichen Auswirkungen nichtionisierender Strahlung den Ausbau der Übertragungsnetze im Hoch- und Höchstspannungsbereich.

Die nun beschlossenen Neuregelungen umfassen Regelungen zum vorsorgenden Gesundheitsschutz. So wird beim Bau neuer Stromtrassen künftig die Überspannung von Wohngebäuden untersagt werden. Ebenso ist in der Verordnung festgelegt, dass auch beim Ausbau der Stromnetze elektrische und magnetische Felder zu minimieren sind. Näheres wird in einer allgemeinen Verwaltungsvorschrift geregelt werden.

Die Verordnung wird nun noch einmal dem Deutschen Bundestag zur abschließenden Beteiligung zugeleitet und wird voraussichtlich im Juli in Kraft treten.

Die Verordnungsänderung und ein Hintergrundpapier kann hier heruntergeladen werden: