Landes-Raumordnungsprogramm


Das Landes-Raumordnungsprogramm (LROP) regelt die großräumigen und die für das Land bedeutsamen Nutzungen. Es bildet den Rahmen für die Regionalen Raumordnungsprogramme, die auf die Festlegungen des LROP aufbauen, sie inhaltlich und räumlich konkretisieren und sie um regionale Aussagen ergänzen.

Das LROP legt die Konzeption für eine zukunftsfähige Landesentwicklung fest. Es sind darin Aussagen zu raumbedeutsamen Nutzungen enthalten wie der Siedlungs- und Versorgungsstruktur und zur Sicherung natürlicher Ressourcen. An der Aufstellung des Programms werden alle fachlich berührten Stellen beteiligt, darunter die Kommunen, Bundes- und Landesbehörden, Naturschutzverbände sowie Nachbarländer und Nachbarstaaten. Darüber hinaus wird die Öffentlichkeit beteiligt.

Der Entwurf des LROP wird vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als oberste Landesplanungsbehörde erstellt. Anschließend durchläuft er einen Abstimmungsprozess innerhalb der Landesregierung und im niedersächsischen Landtag. Es basiert auf einer Verordnung aus dem Jahre 1994, wurde seitdem mehrfach aktualisiert, im Jahr 2008 neu bekannt gemacht und zuletzt 2012 geändert. Im Juli 2014 wurde ein Beteiligungsverfahren für eine weitere Änderung des LROP eingeleitet.

WEITERE INFORMATIONEN
in der Rubrik "Landes-Raumordnungsprogramm (LROP)" auf den Seiten des
Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz